HERZENSWORTE

Dialoge

Mein Herzblut & Dein Herzlicht

Mein Herzblut

Dein Herz strahlt und leuchtet,
meines sticht und schreit vor Schmerzen,
Kannst du mir helfen?
Ich freue mich für dich, dass du überall, wo du
gehst und stehst, Herzen siehst...
Ich sehe sie auch, doch meine bluten alle,
ob große oder kleine. Selbst die aus Stein,
sie bluten wirklich alle.

Man meint es wäre alles gut, denn sie
bluten nicht öffentlich, eher heimlich,
still und leise in sich hinein.
So bin ich da seit 1000 Jahren, zu schützen
und zu heilen. Doch fällt es nicht immer
leicht, denn sie verstecken sich vor sich
selbst und die Mauer, die sie um sich
herum aufgebaut haben, ist hoch und
schwer durchdringlich. So breche ich dann ein,
egal wie stark die Trutzburg denn auch sei.

Entferne Stein für Stein, lass mich doch
bitte rein... Sauge alles Leid in mich
auf, trage es mit Würde und behaupte nicht,
es sei leicht. Hilfe tut immer Not!
So bin ich froh und dankbar für jedes Herz,
das sich erhebt aus sich selbst heraus,
denn des Leidesblut steht mir schon so lange
Zeit wahrlich bis zum Halse und der
Kraftaufwand ist unermesslich. Man würde
meinen, wie hart das Los doch treffen kann.

Zumal man nicht erkennt und in dem
Glauben lebt, es sei schon gut so wie es ist.
Wo der Mensch das Leid nicht sehen kann
und will, da kann er auch nicht helfen,
keinem anderen, erst recht nicht sich selbst.
So habe ich erkannt, dass in dem verborgen liegt,
was man nicht erwartet.

Die Bedeutung des Wortes Schmerz,
tief verborgen in seinem Leid,
schlägt auch hier ein Liebesherz!
Ich stehe mit dem Rücken an der Wand...
Willst du aufgeben?
Du kannst dem Menschen seinen Schmerz nicht nehmen,
du kannst ihn lehren ihn zu lieben, wenn er will...

AL.


Dein Herzlicht

Hoch sind die Mauern um das Herz herum,
undurchdringlich scheint der Schutzwall zu sein,
manchmal so dicht gebaut,
dass das tiefe Dunkel dem Lichte ewig verwehrt bleibt.

Verborgen und vergessen ist der Schatz
ganz verschüttet hinter der dicken Wand,
denn vor ihr spielt sich ab der Verteidigungswahn,
damit auch niemand das Herz je wieder verletzen kann.

Der Krieg vor der Mauer ist laut,
dass das Herz sich selbst kaum hören kann.
Das Leid ist so fein in seiner Art,
es wirkt über jede Wand hinweg, ganz egal wie hart.

Nehmen sollst Du dem Menschen nichts,
weder seinen Schmerz noch sein Leid.
nichten kannst Du jedoch die Illusion,
indem Du lebst einzig die Wahrheit.

Einsam ist das Herz,
ins Unermessliche reicht sein Schmerz.
Es hat kaum mehr Kräfte zum Schreien,
doch mit Deiner Liebe kann es sich befreien.

Das Feuer des Herzens fast erloschen,
durch das Blut, das Jahrtausende geflossen.
Ein kleiner Restfunke lässt sich noch erspüren,
Mit Deiner Liebe kannst Du ihn zum Leuchten zurückführen.

Du gibst. So frage ich Dich: Was ist Geben?
Du hilfst. So frage ich Dich: Was ist Hilfe?
Du nimmst an. So frage ich Dich: Was ist Friede?
Wenn nicht die unermessliche Liebe!

Unbewusst lebt der, der Schmerz und Leid nicht sieht.
Bewusst lebt der, der weint und seine Tränen liebt.
Einsam ist der, der das Herz nicht kennt.
All-ein ist der, der das erkennt.

Manchmal scheint es hart, das Los,
denn die Welt des Menschen ist herzlos.
Doch Liebe ist kompromisslos,
denn die wahre Liebe ist bedingungslos.

Entscheiden kannst Du, weil Du erkennst.
Noch leidest Du, weil Du dem Gegensatz von Gott und der Welt verfällst.
Auch gut und böse nennt der Mensch diese Kraft, die existiert.
Doch das Licht wirkt nicht, indem es das Dunkel verwehrt.

Es ist Dein Urwissen über die Liebe, welches Dich das Leid spüren lässt.
Es ist Dein Urwissen über den Frieden, welches Dich den Krieg sehen lässt.
Es ist die tiefe Sehnsucht Deiner Seele, die eine heile Welt kennt.

Es ist Deine Erinnerung an die Heimat, an Gott.

ilkNUR

 

Eine Berufung

Frage
: „Was machst du beruflich?“
Antwort
: „Ich habe keinen Beruf!“
Frage
: Wie verdienst du dein Geld?
Antwort
: Ich ver-diene kein Geld.
Frage: Ok, dann anders gefragt: Wie überlebst Du? Wie ist deine Existenz gesichert?

Antwort
: In dem ich meine Berufung lebe.
Frage
: Und was ist deine Berufung?
Antwort
: Meine Berufung ist den Menschen das Herz zu bringen, sie an ihr Herz zu erinnern.
Frage
: Wie sieht das in der Praxis aus? Wie bringst du Liebe in die Welt?
Antwort
: Einfach indem ich bin. Ich brauche dafür nichts extra zu tun. Ich bin die Liebe, ich bin die Liebende. Alles, was ich anpacke und anfasse, will ich aus vollstem Herzen heraus tun. Und das tue ich, leben aus dem Herzen.
Frage
: Und damit verdienst du dein Geld?
Antwort
: Ich ver-diene kein Geld. Wenn überhaupt, dann bekomme ich Geld.
Frage
: Du wirst also für dein liebendes Sein bezahlt?
Antwort
: Ich werde auch nicht bezahlt für etwas. Ich werde belohnt.
Frage
: Wer ist dein Arbeitgeber?
Antwort: Die Liebe höchstpersönlich.